Publikationen

Bücher:

Schriften zum Migrationsrecht & ZAR

ZAR - Zeitschrift für Ausländerrecht und Ausländerpolitik

Als Mitherausgeber wirkt Daniel Thym aktiv an der „Zeitschrift für Ausländerrecht und Ausländerpolitik“ sowie der „Schriftenreihe zum Migrationsrecht“ mit, die beide vom Nomos-Verlag herausgegeben werden. Die ZAR ist seit ihrem erstmaligen Erscheinen im Jahr 1980 der zentrale Ort für den deutschsprachigen Diskurs zu aktuellen Fragen des Migrationsrechts durch Wissenschaft und Praxis. In der Schriftenreihe aus dem Jahr 2009 werden gute Doktorarbeiten veröffentlicht, auch solche von Mitarbeitern des Konstanzer FZAA.


Sammelband „Reforming the Common European Asylum System“ (Open Access)

Der frei zugängliche Open Access-Publikation bietet hochaktuelle und gehaltvolle Beiträge zu den wichtigsten Einzelaspekten der laufenden Reformdebatte zum europäischen Asylrecht, geschrieben von führenden ExpertInnen aus ganz Europa. Er verbindet eine detaillierte Analyse der Vorhaben im Lichte der geäußerten Kritikpunkte mit einem Argumentationsstil und richtet sich an eine breite Leserschaft richtet. Die Beiträge sind eine aktualisierte und überarbeitete Fassung der überaus erfolgreichen Blog-Serie, die Daniel Thym in Kooperation mit dem paneuropäischen Odysseus-Netzwerks koordinierte. Das Buch erschien im Februar 2022 bei Nomos.


EU Immigration and Asylum Law. Article-by-Article Commentary, 3rd edn

EU-Vorgaben und die EuGH-Rechtsprechung überlagern zunehmend das deutsche Ausländer- und Asylrecht. Dies erklärt, warum die Rechtspraxis und Wissenschaft in Ministerien, Ausländerbehörden, Gerichten, Universitäten, Nichtregierungsorganisationen und Anwaltskanzleien von der grundlegend überarbeiteten Neuauflage des EU-Kommentars von Daniel Thym und Kay Hailbronner profitieren werden. Die 3. Auflage erschien Anfang 2022 aufgrund einer Kooperation bei den Verlagen C.H. Beck, Nomos und Hart. Gesetzesänderungen und die immer häufigere EuGH-Judikatur wurden sorgfältig eingearbeitet. Vier Einführungskapitel erleichtern den Einstieg in eine komplexe Materie, die sodann in 20 Sachkapiteln zu den wichtigsten Richtlinien und Verordnungen über Grenzschutz, Visa, legale Migration, Rückkehr und Asyl entfaltet werden. Die Autorenschaft umfasst anerkannte Expertinnen und Experten aus ganz Europa. Als Leseprobe steht Ihnen das Einführungskapitel zum Asylrecht zur Verfügung.


Sonderheft ‘Punktesystem’

Seit Jahren wird in Deutschland ein Punktesystem nach kanadischem Vorbild als vermeintlicher Königsweg der Erwerbsmigrationspolitik gepriesen. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis eine Bundesregierung ein Punktesystem auf den Weg bringen würde. In dieser Legislaturperiode ist es soweit. Im Koalitionsvertrag verspricht die Ampelkoalition, „mit der Einführung einer Chancenkarte auf Basis eines Punktesystems eine zweite Säule etablieren, um Arbeitskräften zur Jobsuche den gesteuerten Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt zu ermöglichen.“ Es ist dies ein durchaus anspruchsvolles Unterfangen, ein Punktesystem zu entwickeln, das das deutsche Fachkräfteeinwanderungsgesetz und die auf EU-Ebene küzlich reformierte Blaue Karte sinnvoll ergänzt. In einem von Daniel Thym koordinierten Sonderheft der Zeitschrift für Ausländerrecht und –Politik eruieren sechs führende Expert/innen die Optionenräume für ein Punktesystem. Das Sonderheft erhalten Sie digital bei Beck Online sowie ihrer bevorzugten Fachbibliothek.


Wissensproblem im Asylrecht

Die Asylentscheidung konfrontiert den Rechtsanwender mit der Aufgabe der Feststellung von gesellschaftlichen und politischen Umständen im Ausland. Diese Wissensgenerierung kann mit einer bloßen Auslegung von Rechtstexten nicht bewältigt werden und überfordert daher das deutsche Verwaltungsrecht und dessen materiell-rechtliches Steuerungskonzept. In seiner Dissertation über „Das Wissensproblem im Asylrecht“ aus dem Jahr 2020 präsentiert Lukas Mitsch die Unzulänglichkeiten der hergebrachten deutschen Dogmatik und unterbreitet einen Vorschlag für eine partielle Neukonzipierung.


Serie zum europäischen Migrations- und Asylpakt

Die mehrfach verschobenen Vorschläge der EU-Kommission für eine Reform des „Gemeinsamen Europäischen Asylsystems“ sind nicht nur politisch umstritten, sondern auch schwer zu verstehen, weil sie zahlreiche Maßnahmen umfassen und man wichtige Einzelheiten mühsam aus den einzelnen Artikeln herauslesen muss. Eine viel beachtete Blogserie mit 19 Beiträgen von führenden Forschenden aus ganz Europa, die von Daniel Thym koordiniert und herausgegeben wurde, bringt Licht in das Dunkel der einzelnen Vorschriften. Die einzelnen Beiträge aus dem Zeitraum von September 2020 bis März 2021 sind auf einer Sonderseite des Blog des Odysseus-Netzwerks frei zugänglich.


Illegalisierte Migration

In seiner Promotion „Illegalisierte Migration“ entlarvt Tobias Klarmann die zentrale und wirkmächtige Einteilung von Migration und Migrant*innen in „legal“ und „illegal“ als Trugbild. Er zeigt, dass die vielfältigen rechtlichen Regelungen vielfache Graubereiche konstruieren, die sich lediglich darin unterscheiden, welche Aspekte illegalisiert werden und in welcher Intensität. In einer umfassenden und systematischen Darstellung rekonstruiert die Arbeit, wie das Recht in einem Spannungsfeld zwischen Humanität und Nützlichkeitsorientierung verschiedene Formen migrationsspezifischer Illegalitäten schafft. Die Arbeit erscheint 2021 im Nomos Verlag mit Unterstützung der Universität Konstanz zugleich als Printversion und Open Access-Format.


Kommentar zum Ausländerrecht

Immer zuverlässig und aktuell der Hailbronner-Kommentar zum Ausländerrecht als Loseblattwerk in 5 Bänden beim Rehm Verlag.


Sollbruchstellen des Flüchtlingsrechts

Kaum noch überschaubar sind die zahlreichen Baustellen der Flüchtlingspolitik. Da hilft es, einen Schritt zurückzutreten und auf einer mittleren Abstraktionsebene den Krisenursachen und Lösungsansätzen nachzuspüren. Dies unternimmt Daniel Thym in der Open Access-Kurzmonographie „Sollbruchstellen des deutschen, europäischen und internationalen Flüchtlingsrechts“, die anhand struktureller Regelungsdefizite zur Flüchtlingsdefinition, der Reiseroute und der zwischenstaatliche Zusammenarbeit aufzeigt, warum eine wohlgeordnete und humanitäre Flüchtlingspolitik nie vollends erreicht werden wird. Es geht darum, das Sachgebiet dauerhaft als politische Gestaltungsaufgabe anzunehmen ist.


Sammelband: Questioning EU Citizenship

Die verfassungsrechtlichen Grundlagen der Unionsbürgerschaft gehören zu den großen Streitthemen des EU-Rechts: sie sind politisch umstritten und der Gegenstand prominenter EuGH-Urteile sowie wissenschaftlicher Kontroversen. Ein Kollektiv an prominenten Autoren aus ganz Europa widmet sich dem Thema in einem aktuellen Sammelband, der bei Bloomsbury/Hart erschienen ist. Es geht um eine kontextsensible Analyse der zentralen Urteile unter Berücksichtigung politischer, gesellschaftlicher und normativer Faktoren, die die Entwicklung der Unionsbürgerrechte beeinflussen. Eine günstigere Paperback-Ausgabe erschien im Jahr 2020.


Special Issue: Searching for Solidarity

Für die Zukunft der europäischen Asyl-, Migrations- und Grenzschutzpolitik spielt das Solidaritätsprinzip eine Schlüsselrolle. Seine Bedeutung wird häufig betont und dennoch bleiben der Rechtscharakter, die Reichweite und mögliche Implikationen häufig im Unklaren. Als Gastherausgeber verantworteten Daniel Thym und Lilian Tsourdi das Sonderheft „Searching for Solidarity in the EU Asylum and Border Policies“, das im Heft 5/2017 des Maastricht Journal of European and Comparative Law veröffentlicht wurde. Acht prominente Autor/innen behandeln darin theoretische und praktische Fragen.


Sammelband: Unionsbürgerschaft und Migration im aktuellen Europarecht

Migration ist eines der großen Themen der Gegenwart, dessen rechtliche Verarbeitung in Europa zwei unterschiedlichen Regimen für Unionsbürger und Drittstaater folgt – und beide Themenfelder befinden sich derzeit im Fluss. Der von Daniel Thym und Tobias Klarmann herausgegebene Sammelband mit Beiträgen von aufstrebenden Nachwuchswissenschaftlern verknüpft die beiden Entwicklungen zur Unionsbürgerschaft und ausgewählten Problemfeldern des Migrationsrechts gegenüber Drittstaatsangehörigen.


„Rights of Third-Country Nationals under EU Association Agreements”

Die Rechtsstellung türkischer Staatsangehöriger nach dem Assoziierungsabkommen zwischen der EU und der Türkei gehört zu den praxisrelevanten Fragen des deutschen Migrationsrechts und bereitet immer wieder Kopfzerbrechen. Der Sammelband „Rights of Third-Country Nationals under EU Association Agreements. Degrees of Free Movement and Citizenship“ und Herausgeberschaft von Daniel Thym und Helena Zoeteweij-Turhan aus Istanbul widmet sich der gesamten Bandbreite des Themas von den verfassungsrechtlichen Grundlagen bis hin zu konkreten Einzelfragen. Das Buch verschiedener Autoren aus ganz Europa kann bei Brill/Nijhoff bestellt werden.


Lehrbuch zum Asyl- und Ausländerrecht

Auch die fünfte Auflage des Lehrbuchs präsentiert die wichtigsten Bereiche des Ausländer-, Asyl- und EU-Freizügigkeitsrechts auf Grundlage der zahlreichen jüngeren Gesetzesreformen sowie deutscher und internationaler Rechtsprechung. Das Buch mit dem Stand des Jahres richtet sich an Studierende sowie Praktiker zur Einführung und erscheint beim Kohlhammer-Verlag.


Komplementärer Schutz

Über die Hälfte aller Asylentscheidungen in der EU fallen negativ aus. Es stellt sich daher die zentrale Frage, wie mit Personen umzugehen ist, die weder Flüchtlingsschutz noch subsidiären Schutz erlangen, falls eine freiwillige Ausreise nicht stattfindet oder die Rückführung scheitert. Julia Schieber stellte sich in ihrer preisgekrönten Doktorarbeit unter dem Titel "Komplementärer Schutz. Die aufenthaltsrechtliche Stellung nicht rückführbarer Personen in der EU“ der Frage. Das Buch erschien im Jahr 2013 im Nomos-Verlag.


Themenheft: Integrationsvereinbarungen

In einem Themenheft der Zeitschrift für Ausländerrecht vom März 2012, das vom Konstanzer FZAA betreut wurde, finden Sie verschiedene Beiträgen zur Zweckmäßigkeit von Integrationsvereinbarungen als einem innovativen Instrument der Migrationssteuerung mit einem Einführungsbeitrag von Prof. Thym.


Migrationsverwaltungsrecht

In seiner Habilitationsschrift entwickelt Prof. Thym systemleitende Ordnungsmuster für die eigenständige Aufgabenwahrnehmung durch die Migrationsverwaltung. Es geht um die handlungsorientierte Bezeichnung von Regelungsoptionen bei der rechtlichen Gestaltung der Wirtschaftsmigration, der gesellschaftlichen Integration, den Grenzen der Ausweisungsbefugnis und der Effektuierung des Kontrollregimes. Printversion und Ebook aus dem Jahr 2010 sind über den Verlag Mohr Siebeck erhältlich.


International Workshop for Young Scholars (WISH)

Die Ergebniss des achten International Workshop for Young Scholars (WISH) zum Thema "Europe: A Continent of Immigration / Europe: A continent d'immigration", den Daniel Thym gemeinsam mit dem European Law Journal organisierte, wurden im 2011 vom belgischen Verlag Bruylant veröffentlicht.


Ungleichzeitigkeit und europäisches Verfassungsrecht 

Die Doktorarbeit von Daniel Thym wurde im Jahr 2004 an der Humboldt-Universität zu Berlin verteidigt und mit dem Humboldt-Preis ausgezeichnet. Die Veröffentlichung der originalen PDF-Dateien erfolgt mit Zustimmung des Verlags. Das Buch befasst sich mit dem Schengener Recht, der verstärkten Zusammenarbeit die anderen Erscheinungsformen einer differenzierten EU-Integration unter Beteiligung nicht aller Mitgliedstaaten.