Fachbereich
Rechtswissenschaft

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Studieren mit Kind und mit dem StEP

Sie haben Kinder und beginnen Ihr Studium an der Universität? Sie werden im Laufe des Studiums Eltern? Die Universität Konstanz freut sich, Sie als Eltern an der Hochschule zu begrüßen. Der Studierenden-Elternpass (StEP) ermöglicht es Ihnen, universitätsweit auf alle familienfreundlichen Einrichtungen, Maßnahmen und Angebote zuzugreifen.

 

Angebot des Fachbereichs zur individuellen Studienverlaufsplanung


Auf dieser Seite informieren wir Sie vorab zu den fachspezifischen Bedingungen bei einem Studium mit Kindern. In einem persönlichen Gespräch mit der Fachstudienberatung unterstützen wir Sie gerne bei der Planung Ihrer Studienorganisation. Vereinbaren Sie hierfür bitte einen Beratungstermin mit Herrn Dr. Strasser-Gackenheimer. Die Kontaktdaten finden Sie hier und am Ende dieser Seite.

 

Fachspezifische Regelung zur flexiblen Studienorganisation


Neben den allgemeinen Angeboten der Universität Konstanz hält der Fachbereich Rechtswissenschaft folgende Möglichkeiten zur Flexibilisierung der Studienorganisation bereit:

  1. Berücksichtigung der Mutterschutzfristen und der Fristen für die Elternzeit bei der Zwischenprüfung (siehe unten § 1 Abs. 4 und 5 der Zwischenprüfungsordnung; vereinbaren Sie bitte einen Beratungstermin, bevor Sie einen entsprechenden Antrag stellen)
  2. Beratung zur individuellen Studienplanung bezogen auf den weiteren Studienverlauf (insbesondere: Examensvorbereitung)
  3. Beratung zur Flexibilisierung der anmeldepflichtigen Lehrveranstaltungen (vereinbaren Sie hierfür bitte einen Termin mit Frau Chachulski)

 

Prüfungen während der Elternzeit


Es ist grundsätzlich möglich, während der Beurlaubung aufgrund von Mutterschutz/Elternzeit an Lehrveranstaltungen und Prüfungen teilzunehmen.

 

Regelungen zu Studium und Familie in der Prüfungsordnung


Einen Überblick über die aktuellen Prüfungsordnungen finden Sie hier.

Zwischenprüfungsordnung

Zwischenprüfungsordnung


§ 1 Zweck der Zwischenprüfung

(...)

(4) Auf Antrag sind die Mutterschutzfristen, wie sie im jeweils gültigen Gesetz zum Schutz der erwerbstätigen Mutter (MuSchG) festgelegt sind, entsprechend zu berücksichtigen. Dem Antrag sind die erforderlichen Nachweise beizufügen. Die Mutterschutzfristen unterbrechen jede Frist nach dieser Prüfungsordnung; die Dauer des Mutterschutzes wird nicht in die Frist eingerechnet.

(5) Gleichfalls sind die Fristen für die Elternzeit nach Maßgabe des jeweils gültigen Gesetzes über die Gewährung von Elterngeld und Elternzeit (BEEG) auf Antrag zu berücksichtigen. Die Kandidatin/der Kandidat muss bis spätestens vier Wochen vor dem Zeitpunkt, von dem ab sie/er die Elternzeit antreten will, dem Prüfungsausschuss unter Beifügung der erforderlichen Nachweise schriftlich mitteilen, für welchen Zeitraum oder für welche Zeiträume sie/er die Elternzeit in Anspruch nehmen will. Der Prüfungsausschuss hat zu prüfen, ob die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, die bei einer Arbeitnehmerin/einem Arbeitnehmer einen Anspruch auf Elternzeit nach dem BEEG auslösen würden, und teilt der Kandidatin/dem Kandidaten das Ergebnis sowie ggf. die neu festgesetzten Prüfungsfristen unverzüglich mit.

 

Juristenausbildungs- und Prüfungsordnung (JaPrO)

Juristenausbildungs- und Prüfungsordnung (JaPrO)

 

§ 22 Freiversuch

(1) Nimmt ein Kandidat nach ununterbrochenem rechtswissenschaftlichem Studium spätestens an der am Ende des achten Semesters beginnenden Staatsprüfung teil und besteht er die Prüfung nicht, so gilt diese als nicht unternommen (Freiversuch). Eine mehrmalige Inanspruchnahme dieser Regelung ist ausgeschlossen.

(2) Bei der Berechnung der Semesterzahl nach Absatz 1 bleiben unberücksichtigt und gelten nicht als Unterbrechung des Studiums:

1. (...)

2. Semester, in denen die Kandidatin oder der Kandidat während der Schutzzeiten nach § 3 Absatz 1 und § 6 Absatz 1 des Mutterschutzgesetzes in der jeweils geltenden Fassung oder der Elternzeit entsprechend § 15 Absätze 1 und 3 des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes in der jeweils geltenden Fassung beurlaubt war;

(...)

Insgesamt können nicht mehr als vier Semester unberücksichtigt bleiben.

 

§ 23 Notenverbesserung

(1) Wer die Staatsprüfung nach ununterbrochenem rechtswissenschaftlichem Studium bei erstmaliger Teilnahme spätestens an der am Ende des zehnten Semesters beginnenden Prüfung in Baden-Württemberg bestanden hat, kann diese zur Verbesserung der Note spätestens in der übernächsten Prüfung einmal wiederholen; für die Berechnung der Semesterzahl gilt § 22 Absatz 2 entsprechend.

(...)

 

Studium+Kind+Ausland?


Zum Thema Studieren mit Kind im Ausland gibt es eine von der CHE und der Universität Wismar bereitgestelllte Informationsseite. Für weitere Informationen zu Partneruniversitäten der Universität Konstanz und Förderungsmöglichkeiten für den Auslandsaufenthalt wenden Sie sich an die ERASMUS-Beauftragte des Fachbereichs oder an das International Office.

 

Familienförderung der Universität Konstanz


Weitere zentrale Informationen zu Beurlaubung, Kinderbetreuung, Elterngeld etc. finden Sie auf den Seiten der Familienförderung der Universität Konstanz.

 

Koordinationsstelle familiengerechte Hochschule


Die Koordinationsstelle familiengerechte Hochschule bietet eine vernetzte Beratung, die alle Fragestellungen zum Thema "Studium mit Kind" erfasst. Studierende mit Kind oder Kinderwunsch werden hier beraten.

Kontakt: Christiane.Harmsen@uni-konstanz.de

Sprechzeiten: Mittwoch, 10.00 bis 12.00 Uhr, Studierenden-Service-Zentrum (SSZ)